Montag, 17. März 2008
N.S.S.A.P.
Mit dieser aufgedruckten Abkürzung in blau unterhalb der Nummer 10 hinten auf seinem HSV-Trikot schockierte Urs Steffen, in BFR-Kreisen besser bekannt als Zocker-Urs ("Ppaaaah!" "Paaayern München!" "Piiielefeeeld!"), die anwesenden Gäste in der Sportsbar vergangenen Samstag.
Dass überhalb der Nummer 10 noch der Name Bluthund thronte, war für die meisten Anwesenden nicht mehr als eine doch eher belustigende Randnotiz.
Angesprochen auf die Bedeutung und den Sinn und Zweck der Akürzung N.S.S.A.P., führte Urs zwischen seinem ersten und zweiten grossen Schneider Weisses aus, dass das zweite S für Schweizerisch stehe und er mit diesem Aufdruck in erster Linie gegen seinen Arbeitgeber, das Postzentrum Härkingen, protestiere, welches ihm im Gegensatz zum Kader keinen Leistungslohn gewähre.
Die Frage, ob er dieses Trikot folglich auch bei der Arbeit trage, verneinte er; und auf die Frage, wo denn der Zusammenhang zwischen einer Anspielung auf eine Bewegung im dritten Reich und Leistungslohn bestehe, bestellte er sich sein drittes Schneider Weisses.