Samstag, 24. November 2007

Stimmen zum Spiel



VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Wir haben die Anfangsphase etwas verschlafen und waren in den Zweikämpfen nicht so aggressiv, wie wir uns das vor dem Spiel vorgenommen haben. Das hat sich aber im Laufe der ersten Hälfte dann geändert. Wichtig war zudem, dass uns noch vor der Pause der Ausgleich gelungen ist. In der zweiten Halbzeit haben wir klare Bälle nach vorne gespielt und unsere Chancen genutzt. Unter dem Strich hat meine Mannschaft absolut verdient gewonnen."

Eintracht-Coach Friedhelm Funkel: "Wir haben gut angefangen und hatten zu Beginn auch mehr vom Spiel. Nach 30 Minuten ist Stuttgart dann immer besser ins Spiel gekommen. Wir konnten die Räume nicht mehr so eng wie zu Beginn machen. Dadurch konnte sich der VfB mit seinen guten Fußballern viele Chancen erarbeiten und das Spiel auch für sich entscheiden. Der Sieg für den VfB geht völlig in Ordnung. Uns fehlte die Qualität in der Offensive und manchmal merkt man erst, wie wichtig Spieler sind, wenn sie nicht spielen. Wenn wir den VfB vor vier Wochen als Gegner gehabt hätten, hätten wir vielleicht eine Chance gehabt."

VfB-Torschütze Thomas Hitzlsperger: "Wir haben zurück zu alter Stärke gefunden, weil wir wieder an uns glauben. Nach dem schlechten Start wollten wir unbedingt zurückkommen. Jetzt spielen wir wieder so aggressiv, zweikampfstark und kombinationssicher wie in der letzen Saison und das ist der Schlüssel zum Erfolg. Die letzten Ergebnisse haben uns neues Selbstvertrauen gegeben. Viele Spieler sind nun wieder zurück und deshalb können wir auch so spielen wie heute."

Eintracht-Torschütze Benjamin Köhler: "Wir müssen uns keine Sorgen machen, denn wir haben 18 Punkte und spielen jetzt am nächsten Wochenende gegen Wolfsburg, das heißt einen Mitkonkurrenten. Es bringt jetzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken oder rumzuheulen."

VfB-Torschütze Ciprian Marica: "Das Wichtigste ist, dass wir heute gewonnen haben. Umso schöner, dass mir dabei mein erstes Tor für den VfB gelungen ist, aber im Vordergrund steht immer der Erfolg der Mannschaft. Die letzten Wochen waren nicht immer einfach für mich, aber die Mitspieler und der ganze Verein standen immer hinter mir. Der VfB ist eine große Familie und ich hoffe, dass wir bis zur Winterpause nun noch viele Punkte sowohl in der Champions League als auch in der Bundesliga sammeln werden."

Eintracht-Kapitän Ioannis Amanatidis: "Es war zuletzt schon im Pokal in Dortmund und in Nürnberg so, dass wir mit 1:0 in Führung gegangen sind. Man sollte meinen, dass so etwas in erster Linie gut ist. Für uns ist es aber wohl schlecht. Ich weiß nicht warum das so ist. Wir kamen heute nach der Halbzeit aus der Kabine und waren nicht präsent auf dem Platz. Wir müssen das einfach abstellen. Heute sind wir in keine Zweikämpfe gekommen, so kann man nicht gewinnen."

VfB-Torschütze Roberto Hilbert: "Mein Jubel nach dem Tor war für meine Frau und meine Kinder, deren Namen ich auf dem Arm tätowiert habe. Deshalb habe ich so gejubelt. Es war heute ein wichtiger Sieg und nach oben geht immer mehr. Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen. Wir spielen jetzt wieder unser Ding durch und schauen weiter nur von Spiel zu Spiel. Es war wichtig, dass wir auch nach dem Gegentor nicht unruhig wurden, sondern so weitergespielt haben wie zuvor. Heute haben wir sicher auch die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen."

VfB-Mittelfeldspieler Pavel Pardo: "Wir können sehr zufrieden sein. Wir haben nach hinten nicht viel zugelassen und unsere Möglichkeiten gut genutzt. Auch nach dem Rückstand haben wir an unsere Chance geglaubt und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen."

VfB-Angreifer Mario Gomez: "Ich musste heute früh raus, weil ich schlecht Luft bekommen habe. Deshalb ging es nicht mehr weiter. Ich hoffe aber, dass wir das schnell in den Griff bekommen und ich in den nächsten Spielen wieder dabei sein kann."